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Neustrukturierung-
und Ausstattungsoptimierung 2004
Geräteausstattung:
CT:
Die Computertomographie mittels Mehrzeilentechnologie stellt einen wesentliches
diagnostisches Verfahren in der Abklärung des Urogenitaltraktes
dar. Die CT Urographie hat die konventionelle Urographie bei den Indikationen
wie Makro- und Mikrohämaturie und der Tumorsuche im Urogenitaltrakt
fast vollständig abgelöst. Es sind die Untersuchungszeiten
relativ kurz und neben der exakten Möglichkeit der Darstelllung
der harnableitenden Wege können auch die restlichen Organe des
Abdomens und des kleines Beckens in einer Untersuchung evaluiert werden.
Weiters wird die CT für die onkologische Nachsorge eingesetzt.
Für die Steindiagnostik wird an der Uroradiologie primär die
Sonographie verwendet. Aufgrund der hervorragenden Resultate für
diese Methode (Steindetektionsrate bis zu 99%) wird die native Spiral
CT nur in Ausnahmefällen verwendet.
Die Anzahl der CT Untersuchungen im Jahre 2004 wurde mehr als verdoppelt,
bei deutlicher Reduktion der konventionellen Röntgenuntersuchungen.
MRT:
Die MRT ist in der Uroradiologie eine essentielle Bildgebungsmodalität.
Sie wird insbesonders zur Abklärung der Inkontinenz, der Prostata,
der Nieren, Nebennieren , den Gefäßen, und bei gynäkologischen
Fragestellungen eingesetzt. Die hervorragende Darstellung der Organe
und der benachbarten anatomischen Strukturen ermöglichen eine exakte
bildgebende Diagnostik. Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung eignet
sich die MRT sehr gut zur Untersuchung von Kindern. Durch die MR Urographie
kann eine gute Darstellung des Harntraktes ohne Kontrastmittelgabe erzielt
werden.
Für die CT und die MRT stehen fixen Terminslots für die Uroradiologie
zur Verfügung. Die Untersuchungen werden nach neuesten Protokollen
standardisiert durchgeführt, wobei die Befundung auf der Uroradiologie
erfolgt. Dies ermöglicht einzigartig die Kombination aller Bildgebungsmodalitäten,
womit ein optimierter diagnostischer Algorithmus erzielt wird.
Täglich ist eine Besprechung mit der Univ. Klinik für Urologie,
sowie eine urologisch-onkologische Besprechung einmal wöchentlich.
Weiters ist eine Besprechung mit der Univ. Klinik für Gynäkologie
2 mal pro Woche.
Die wissenschaftliche Forschung stellt für den Bereich Uroradiologie
ein extrem wichtiges Thema dar. Eines der wichtigsten Projekte ist das
„molecular imaging“, welches ein enormes Potenzial für
die Diagnostik und Therapie von verschiedensten Krankheitsbildern bietet.
Der sehr hohe wissenschaftliche Output spiegelt sich in den zahlreichen
Publikationen und Vorträgen.
Zusammenfassend stellt die Uroradiologie einen völlig neuen, und
in dieser Art einzigartigen radiologischen Bereich dar, auf dem zukunftsweisend
alle Bildgebungsmodalitäten optimiert durchgeführt werden
und auch befundet werden, und die Befunde in sehr aktiver Kooperation
mit dem klinischen Partner besprochen werden. Dadurch wird das diagnostische
Potenzial der bildgebenden Methoden deutlich erhöht. Die Anwendung
von „state-of-the-art“ Diagnostik mit neuesten Untersuchungsprotokollen
ermöglicht eine effiziente und exakte uroradiologische Diagnostik
im Sinne des PatientenIn und des klinische Zuweisers.
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