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Forschung und Wissenschaft
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Derzeitige Situation in Österreich

Um den ständig wachsenden Bedarf nach Koordination und Weiterbildung im Bereich Telemedizin gewährleisten zu können, wurden in den letzten Jahren vermehrt Kongresse und Arbeitskreise zu den Problemen der Telemedizin auch in Österreich durchgeführt.

So sei hier nur exemplarisch auf die STRING-Kommision (Standards und Richtlinien für den Informatikeinsatz im Österreichischen Gesundheitswesen), die Fachtagung Medeva 97-Telemedizin in Schloß Hagenberg bei Linz oder den Arbeitskreis Teleradiologie der österreichischen Röntgengesellschaft hingewiesen.

Derzeit ist in nahezu jedem Bundesland mindestens ein Arbeitskreis mit der Planung und Projektierung von telemedizinischen Lösungen beschäftigt.

Die ersten telemedizinischen Gehversuche in der österreichischen medizinischen Routine, wie zum Beispiel das teleradiologische Projekt Innsbruck-Zwettl, waren davon gekennzeichnet, daß digitale radiologische Daten via ISDN direkt zwischen zwei Bildbetrachtungsstationen der gleichen Bauart ausgetauscht wurden.

Moderne Konzepte sind heute wesentlich modularer aufgebaut, um die Erweiterbarkeit für weitere technische Entitäten zu gewährleisten. Dies ist deshalb so wichtig, damit bei der weiteren Einbindung von Geräten wie Digitalkamera von OP-Mikroskopen oder Digitalem Thoraxröntgen keine weiteren Kosten für die Infrastruktur entstehen.

Gerade die Fachgruppen Radiologie und Pathologie stehen seit jeher vor dem Dilemma, daß sie zwar für jede medizinische Grundversorgung essentiell sind, jedoch aufgrund der effektiven Auslastung in kleineren Spitälern für einen 24-Stundenbetrieb nicht zu finanzieren sind.

Während eines Vortrages auf der Medeva 97 in Linz über Telemedizin bezifferte Prof. Dr. Dorda die Einsparungsmöglichkeiten durch den koordinierten Einsatz von telemedizinischen Einrichtungen in den USA laut einer Studie der Health-Telematics bei über 15 Milliarden US-Dollar.

 

 

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