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Für alle telemedizinischen
Projekte ist das Vorliegen von digitalen Daten unabdingbare Voraussetzung.
Daß die Verfügbarkeit
von digitalen medizinischen Daten einen Sinn macht, kann man sich schon
dadurch vorstellen, wenn man bedenkt, daß derzeit noch ca. zwanzig
Prozent der ärztlichen Tätigkeit für die Suche nach
Befunden aufgewendet werden muß. Vorbild Donauspital: Eine österreichische
Pionierleistung in Sachen digitaler Vernetzung von medizinischen
Daten ist das Donauspital des Sozialmedizinischen Zentrum Ost. Die wichtigsten Voraussetzungen für die Umsetzung einer telemedizinischen modularen Lösung wurden hier im idealen Fall geschaffen: Nahezu alle medizinischen Daten sind in digitaler Form vorhanden und über verschiedene Server von den Ärzten von jedem Ort im Krankenhaus abrufbar. Diese Lösung kann vor Augen führen, was im Prinzip heutzutage auch über weite Distanzen möglich ist bzw. möglich sein kann, nämlich daß die Untersuchung des schwerkranken Patienten am Ort A und die Befundung durch den qualifizierten Facharzt an Ort B erfolgt. Die technischen Möglichkeiten haben sich seit der Eröffnung des Donauspitals des Sozialmedizinischen Zentrum Ost gewaltig verbessert, was allgemeine Standards und anfallende Kosten betrifft. siehe auch: Derzeitige Situation in Österreich |
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