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Kosten und Kostenstruktur eines telemedizinischen Projekts Die Kostenstruktur bei telemedizinischen Projekten läßt sich nach der Roland Berger Studie (http://www.rolandberger.com) von Januar 1998 in folgende Bereiche gliedern:
Folgende Faktoren beeinflussen die Kosten eines telemedizinischen Projektes:
Viele Mitarbeiter,
viele Fachgebiete und viele unterschiedliche Zugriffsberechtigungen
erfordern dementsprechend hohen administrativen und programmtechnischen
Aufwand und verursachen somit höhere Kosten. Die österreichweite
Etablierung von krankenhausinternen Netzwerken zum Management
der medizinischen Daten der Patienten ist derzeit im vollen Gange. Erschwert wird eine solche Beurteilung dadurch, daß sich eine komplexe Technologie wie die Telemedizin in viele verschiedene medizinische und technische Fachbereiche erstreckt. Die wirtschaftliche Effizienz wurde bisher hauptsächlich an der Ersparnis von Patiententransportkosten gemessen. Auch der Entfall ärztlicher Reisezeit und -kosten bei telemedizinischer Konsiliartätigkeit können telemedizinische Projekte rechtfertigen. Wie weit diese Technologie an der Rettung von Menschenleben in der Notfallmedizin beteiligt sein kann oder durch eine raschere Diagnosestellung zu besseren Heilungschancen und kürzeren Krankenhausaufenthalten führen kann und somit Kosten einsparen hilft, wurde bisher nur in Einzelfällen beschrieben und nicht umfassend evaluiert. |
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