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Komponenten einer telemedizinischen EDV-Anlage, insbesondere eines Systems für Teleradiologie
Ein teleradiologisches Projekt benötigt zur technischen Umsetzung folgende technische Komponenten, welche als Einzelkomponenten bzw. Komplettlösungen von verschiedenen Herstellern und Firmen bezogen werden können.
Das WAN verbindet die verschiedenen Teilnehmer des Teleradiologieprojektes extramural. Dies kann im Prinzip über Kupferkabel der Post mittels Modem erfolgen, mittels ISDN oder ATM (in Entwicklung, Asynchroner Transfer Modus; derzeit sind Übertragungsraten zwischen 100Mbits/sec bis 2 Gbits/sec möglich) bzw. über Lichtleiter oder Satelliten, was prinzipiell eine Frage des zu übertragenden Datenvolumens und der Finanzierung ist. Der Kommunikationsserver wird im folgenden ISDN-Server (Integrated Digital Services Network) genannt, weil im dargestellten Fall für das WAN (Wide Area Network) eine ISDN-Leitung verwendet wird. Die nachfolgende Tabelle soll Aufschluß darüber geben, mit welchen durchschnittlichen Übertragungszeiten ein Dokument unterschiedlicher Größe via ISDN-Leitung (WAN) an einen anderen Teilnehmer übermittelt werden kann:
Nur die Eingangsdaten
der verschiedenen Teilnehmer, Clients genannt, unterscheiden
sich in ihren Quellen und zum Teil in ihren Datenformaten. Die akquirierten Daten können in diesem Fall über ein krankenhausinternes Intranet, welches durch eine Firewall gegen unbefugten Zugriff geschützt wird, auf den ISDN-Server übertragen werden. Dieser "Sammel"-Server hat dann die Aufgabe, die zu übermittelnden Daten mit entsprechenden Zugriffsberechtigungen zu versehen und zu kodieren. Dann können die Datenpakete (Bilddaten und Text-Patienteninformationen) in einem standardisierten Format von einer peripheren Gegenstelle abgerufen werden oder auch aktiv an den Befunder geschickt werden. Das definitive Datenformat in der Radiologie ist seit Ende 1993 das sog. DICOM 3.0 Format (Digital Imaging and Communication in Medicine). Telemedizinische Systeme müssen in besonders hohem Masse den Anforderungen eines umfassenden Sicherheitskonzeptes im derzeit bestmöglichem technischem Rahmen Rechnung tragen. Folgende Aspekte müssen beim Austausch von Daten gewährleistet sein:
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